Extreme Wetterereignisse sowie Fehl- und Desinformationen als größte Risiken 2024

Genf, Schweiz, 10. Januar 2024. Auch in diesem Jahr wurde wieder der Global Risks Report 2024 des World Economic Forums veröffentlicht. Dieser Bericht bringt die Perspektiven von 1.490 globalen Risikoexpert*innen und Expert*innen aus den Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft, Regierung, der internationalen Gemeinschaft und Zivilgesellschaft zusammen, die im September und Oktober 2023 befragt wurden.

Das Ergebnis: Das World Economic Forum warnt vor einer globalen Risikolandschaft, während die Kooperationsbereitschaft bei der Bewältigung drängender globaler Probleme zurückgehen könnte. Die globalen Aussichten werden kurzfristig (in Bezug auf die nächsten zwei Jahre) überwiegend negativ eingeschätzt. Langfristig (in Bezug auf die nächsten zehn Jahre) verschlechtern sich diese Aussichten weiter.

Dominiert wird der Risikoausblick für das Jahr 2024 von der Besorgnis über die Risiken von KI-gesteuerter Fehl- und Desinformation sowie der gesellschaftlichen Polarisierung, welche besonders bei den über 70 Wahlen, die in diesem Jahr weltweit stattfinden (darunter die US-Präsidentschaftswahlen und die Wahlen zum Europaparlament sowie Landtagswahlen in Ostdeutschland), im Fokus stehen werden.

Die Umweltrisiken beschäftigen die Risikolandschaft sowohl kurz- als auch langfristig. Zwei Drittel der globalen Expert*innen sind 2024 und darüber hinaus über extreme Wetterereignisse, kritische Veränderungen der Erdsysteme, den Verlust der Artenvielfalt, den Zusammenbruch von Ökosystemen, die Verknappung natürlicher Ressourcen und Umweltverschmutzung besorgt.

Global risks ranked by severity over the short and long term

Absolut lesenswert!

Hier könnt ihr den Global Risks Report 2024 lesen.

Eine deutsche Zusammenfassung findet ihr hier.

 

Das World Economics Forum, das sich für die Verbesserung des Zustands der Welt einsetzt, ist die internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit. Das Forum bringt die führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen der Gesellschaft zusammen, um globale, regionale und industrielle Agenden zu gestalten.