THE SUSTAINABILITY REPORT: KLIMA-TICKETS UND FRIDAYS FOR FUTURE: DEUTSCHE FUSSBALLCLUBS ERGREIFEN MASSNAHMEN ZUM KLIMASCHUTZ

[…] Ansteigende Hitze, Sturmfluten und Dürre beschäftigen die Gedanken über die Zukunft der Stadt Bremen. Als Anfang Herbst die Klimaproteste stattfanden, forderten die Verantwortlichen des örtlichen Bundesligaclubs Werder Bremen alle Mitarbeiter auf, sich von den Schreibtischen bzw. Trainingsplätzen zu trennen und am Klimastreik teilzunehmen.

„Klimaschutz ist entscheidend. Wenn wir den Klimawandel nicht einschränken, hat das katastrophale Konsequenzen,“ sagt Anne-Kathrin Laufmann, die Direktorin des Clubs für soziale Verantwortung des Vereins. „Es ist unsere Verantwortung, den Klimaschutz anzupacken und die Situation zu verbessern.“

Der Deutsche Meister von 2004 ist einer der wenigen Vorausgehenden in der kleinen, sich aber stetig vergrößernden Bewegung des Fußballs, den Klimaschutz anzugehen. Werders Stadion, das 42.000 Plätze umfassende Weser-Stadion, verfügt über eine der größten Solarpanelintegrationen Europas (200.000 Solarzellen, die jedes Jahr ungefähr 800.000 KHW Elektrizität generieren – genug, um 300 Haushalte zu versorgen) und will das Jahr 2020 nutzen, um eine neue Umweltstrategie zu entwerfen.

Werder Bremen ist einer der Sportvereine, die der Initiative Sports for Future Bewegung beigetreten ist, die gegründet wurde, um die Stimmen von Athleten, Vereinen, Verbänden und Unterstützern bezüglich der Klimakrise zu vermehren. Entwickelt von dem Nachhaltigkeitsstrategen Stefan Wagner hat sich Sports for Future zum Ziel gesetzt, Kampagnen zu starten, Projekte zu fördern und den Anspruch auf Klimaschutz bei hoch-karätigen Sportmarken zu stärken.

Bundesligist TSG Hoffenheim, Zweitligaverein VfL Osnabrück, Global United FC und viele weitere Athleten wie Anni Friesinger (Eisschnelllauf), Holger Nikelis (Rollstuhl-Tischtennis), Sebastian Polter (Fußball), Jacqueline Otchere (Stabhochsprung) und Lutz Pfannenstiel gehören zu den Gründungsmitgliedern. […]

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